Fragen zur Haltung von L. parahybana

Jessi14040
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Fragen zur Haltung von L. parahybana

Beitragvon Jessi14040 » Donnerstag 29. Juni 2017, 18:28

Hallo!

Ich bin wieder zurück in Deutschland und plane mein erstes Terrarium. Es ist(anders als geplant) für eine Lasiodora parahybana, die zufällig in meiner Nähe angeboten wird. Ein Versand war mir bei meiner ersten Spinne dann doch zu unsicher. Die Spinne ist noch nicht ausgewachsen, ~4cm KL, deshalb bringe ich sie vorerst in meinem 30er-Würfel unter :) Später darf sie natürlich in ein größeres Terrarium umziehen.

Den Würfel habe ich gebraucht bekommen. Wie soll ich ihn reinigen? Warmes Wasser und Essig? Oder ist das giftig für Spinnen? Muss ich es danach noch desinfizieren?

Dann zur Einrichtung. Ich habe vor, Erde aus dem Wald zu holen. Die wäre natürlich noch sehr nass, weil wir seit Tagen Dauerregen haben. L. parahybana kommt zwar aus den Tropen, aber ich habe gelesen, dass sie es trotzdem eher trocken mag. Soll ich dann noch warten, bis die Erde richtig trocken ist? Oder ist das in der „Regenzeit“ in Ordnung? Laut Klimadiagramm fällt im Juni/Juli ja sehr viel Regen.

Als Unterschlupf wollte ich ein großes Rindenstück, eine Wurzel o.ä. suchen und dann noch Moos, Farn und vielleicht ein bisschen Gras mitbringen, damit es nicht so kahl aussieht. Brauche ich einen Wassernapf, oder reicht es, wenn ich regelmäßig gieße? Wird vermutlich sehr eng im Terrarium :whistling:

Danke an alle, die diese ganzen Fragen durchlesen und hoffentlich auch beantworten! :thumbsup:

Liebe Grüße, Jessi

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Re: Fragen zur Haltung von L. parahybana

Beitragvon R4B3 » Dienstag 4. Juli 2017, 16:23

Also deine VS mit 4cm KL würde ich schon ins Endterrarium tun. Erstens du kannst es gescheiter Einrichten als ein Kleineres und zweitens ersparst du dir und dem Tier den späteren Umzugsstress.

Was die Erde angeht, selbst nach wirklich langen und heftigen Regen, ist die Walderde von weiter unten nie komplett klatschnass das man sie nicht sofort ins Terrarium tun kann. Ob Wurzel oder Rinde als Unterschlupf ist dem Halter überlassen was er anbietet. Ich persönlich versuch immer Wurzeln, Äste oder Steine zu nutzen.

Was die bepflanzung angeht, würde ich eher zu Efeutute, Grünlilie oder Ficus greifen, da bei mir Moos, Farn und auch Gras nicht wirklich lang überleben.

Wassernapf kannst ja zur Sicherheit rein tun, und wenn es nur ein Flaschendeckel (Einwegsaftflaschen persönlicher Favorit) ist.

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Re: Fragen zur Haltung von L. parahybana

Beitragvon Captain Subtext » Dienstag 11. Juli 2017, 22:15

Hi!

Ich hatte ne L. klugi fast ausgewachsen in 60/40/40 und sie hat kaum was davon genutzt. Seitdem packe ich die Klopper erst mal in 40er-Würfel. Mehr schadet sicher nicht, aber ich finde, da kann man sich schon rantastet. Die wachsen ja nicht in null Komma nix aus.

Wegen Reinigung habe ich immer nur warmes Wasser und Handseife genommen. Mehr braucht man in der Regel nicht. Wenn Kalkreste da sind, dann verschwindet das meist eh unter der Erde. Ansonsten eben erst Essig und dann Handseife.

Dass sie es trocken mag, würde mich wundern. Aber letztlich läuft es eh immer auf nach Gefühl gießen hinaus. Ich finde Näpfe und derlei überflüssig. Einfach gelegentlich zum Gießen in Reichweite sprühen, sodass sie an die Tropfen kommt. Bei Bedarf nachsprühen.

Pflanzen hat R4b3 schon gute genannt. Alles was robust ist und grün ist, würde ich als passend erachten, also vor allem Efeutute und Grünlilie, wobei letztere eher nach oben wächst.


Grüße

Chris


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